Contragic Fine Arts | Ann Schomburg

13.6.18

Stolen Images, Ausstellungsinstallation



Stolen immages, ehibition installation at A fairytale from Saints and Sinners.

Stolen Images (2018)

 

Die Ausstellungsinstallation »Stolen Images« setzt Schomburgs Beschäftigung mit dem Wert und Charakter künstlerischer Kollaborationen fort. Als Ausstellung in der Ausstellung versammelt »Stolen Images« über 30 KünstlerInnen in einem separaten Raum. Im Zentrum der Arbeit steht eine Spiegelskulptur, die teils Projektionsfläche für Arbeiten, aber im Wesentlichen ein Multiplikator für die visuellen Bezüge der Gruppenausstellung ist. Mithilfe einer steuerbaren Drohnenkamera lässt sich dieser dynamisierte Blick ein weiteres Mal steigern. BesucherInnen senden mithilfe eines Handyinterfaces eine Drohne durch den Ausstellungsraum und betrachten die Perspektive des Flugobjekts auf dem Screen des Geräts. Im Hintergrund steht die Frage nach den Möglichkeiten der Erfahrung von Individualität im Kontext eines Kollektivs.

 

EN

 

The exhibition installation "Stolen Images" is a contuation of Schomburg's preoccupation with the value and character nature of artistic collaborations. As an exhibition in the exhibition, "Stolen Images" brings togethergathers over 30 artists in a separate room. A mirror sculpture is placed at the center of the installation  At the centre of the work is a mirror sculpture, which is partly a serves as a projection surface for works, but essentially becomes a multiplier for the visual references of the group exhibition’s visual references. With the help of a controllable drone camera, tThis dynamized gaze can be further enhanced with the help of a controllable drone camera. Using a mobile phone interface, visitors send a the drone through the exhibition space and observe the flying object’s perspective of the flying object on the screen of the device. Behind all this, In the background is the question of the possibilities of experiencing individuality in the context of a collective. Schomburg raises the question of how individuality can be experienced in the context of a collective.




Totale, Installationssicht


Ann Schomburg: Ausstellungsansicht Stolen images



Ann Schomburg: Ausstellungsansicht Stolen images



Ann Schomburg: Ausstellungsansicht Stolen images



Ann Schomburg: Ausstellungsansicht Stolen images

Manja Ebert

Jonas Blume

Vinc Rischer/ Julia Charlotte Richter

Stoll und Wachal




KünstlerInnen









25 Jahre Kasseler Kunstpreis, Ausstellungsbeteiligung Kasseler Kunstverein & Artisttalk


Opening 13.06. 2018

Installationview, Kasseler Kunstverein, 2018


On Show: Bildbetrachtung, Installationsversion, 2018, Unique

Videostill Ann Schomburg Bilbetrachtung


Bildbetrachtung (2011–2018)

Materialangabe: Video, Holz, Wasserfarben, Variierende Größe

Material: video, wood, watercolours, varying sizes

 

Was ist schon ein Bild, wenn nicht nur Material; visuelle Information auf einem zweidimensionalen Grund? Bilder sind vor allem eine Erfahrung, deren Gehalt den eigentlichen Sinnesreiz übersteigt. Die Videoarbeit »Bildbetrachtung« begleitet den Großvater der Künstlerin bei der Interpretation einer ihrer Kinderzeichnungen. Seit 1987 hatte er das Bild in seiner Wohnung verwahrt. Jahre später bat er nun Schomburg überraschend in sein Arbeitszimmer, um dort in einer allegorischen Deutung des Bildes nicht nur das Ende der Welt, sondern auch das künstlerische Talent der jungen Malerin vorauszusehen. In der Ausstellungsvariante der Arbeit hängt die Filmaufnahme der für die Kamera nachgestellten Begegnung neben dem Original des Bildes – von Schomburg vergoldet und hinter einer Gardine verborgen.

 


EN

 

What is an image, if not just the material; a visual information on a two-dimensional space? Above all, pictures are an experience whose content exceeds the actual sensory stimulus. The video work "Bildbetrachtung" shows the artist's grandfather interpreting one of her children's childhood drawings. He had kept the picture in his apartment since 1987. Years later he surprisingly asked invited Schomburg to come to his study room in order to offer an allegorical interpretation of this picture, in which he to not only foresees not only the end of the world, but also praises the young painter’s artistic talent. of the young painter in an allegorical interpretation of the picture. In the exhibitedion version of the artwork, the recreated film recording of the encounter recreated for the camera hangs is placed next to the original picture - gilded by Schomburg and hidden behind a curtain by Schomburg.


Heimat Galerie Z 22

Opening: 16.06.2018 19h Galerie Z22




feat. Bildbetrachtung Screeningversion:


Videostill: Bildbetrachtung

Videostill: Bildbetrachtung

22.7.17

The Mission



Opening Speech Nils Arne Kässens



Installation View The Mission (die Mission), Ann Schomburg & Sascha Boldt, 2017



Ann Schomburg & Sascha Boldt, The Mission (die Mission), 2017

Performance, Installation, Hybride Malerei, Video

DE

Was bedeuten die Themen und Inhalte der Kunstgeschichte heute? Welche Formen haben Melancholie und Apokalypse in der heutigen Gesellschaft und wie finden sie zu einer zeitgenössischen Darstellung?


Die Installation „The Mission“ des Berliner KünstlerInnen Duos Ann Schomburg und Sascha Boldt zitiert die oben genannten Themen in Inhalt und Umsetzung- Techniken Mischen Altes , Neueres und Neues: Von Malerei und Kupferstich ausgehend finden zeitlose Themen zeitgenössische Beispiele in der Blue Whale Challenge und sich beständig wiederholende Themen wie apokalyptische Katastrophen finden in einem überarbeiteten hybriden Pigmentdruck eine Form. Formal zitieren Stapelmonitore die Anfänge der Videokunst, wie ebenso die Bilder von Spionkameras sich an der Erscheinungsform experimenteller Medienkunst anlehnen.
Elemente der Handyapp „Snapchat“ werden als Sample hinzugemischt um auf die ästhetische Form einer Jugendsprache im Jahr 2017 zurückzugreifen.

The Mission“, besteht zum einen aus Ann Schomburgs Bild „#curatorfindme“ das als Portrait oder Mahnmal zeitgenössischer Melancholie – suicidgefährdete Teenager abbildet die unter diesem hashtag (#) im Internet nach einem „Spieleleiter“ (Kurator) suchen der sie durch die „Bluewhale Challenge“ führt. - Das katastrophale Ziel dieser Challenge ist daß sich die Protagonisten an deren letzten Tag bei einem Sprung von einem Hochhausdach filmen.

Zum anderen ist Sascha Boldts hybrides Konstrukt „Apocalypse to go“ ein Panorama unseres quasi apokalyptischen Zeitalters. Phänomene wie z.b. Umweltverschmutzung, Wegwerfmentalität, atomisierte globale gesellschaftliche Probleme, Raubbau an der Natur, verantwortunglose Spaß- und Konsumkultur, Aufmerksamkeitsüberreizungen durch virtuelle Medien, Plastikmüll oder Klimaerwärmung entladen sich in katastrophalen Szenarien.


Nach dieser ersten künstlerische Annäherung an die Bedeutung dieser zeitlosen Grundthemen im Hier und Jetzt, beginnt die Basis für die gemeinsame Videoinstallation/Performance „Leaving the comfort zone 1, Zeugen Dürers“ als Annäherung an das „reale Leben“.

Ann Schomburg und Sascha Boldt gehen mit Repliken der Grafiken Dürers in den öffentlichen Raum um über einen Diskurs mit selbigen herauszufinden wie seine Arbeiten heutzutage von anderen Menschen interpretiert werden und welche Themen, Ästhetiken und Inhalte aus diesen privaten Interrogationen für unsere heutige Gesellschaft eine Relevanz haben. Aus dem Schutzraum des Museums werden die Motive wieder hinaus in die Wirklichkeit des Alltages getragen um sie mit diesem abzugleichen. Die Performance läuft während der Laufzeit der Ausstellung und wird auf den Monitoren in der Ausstellung ergänzt.










Kurzstatements:

"Ich sehe die Menscheit heute in einem quasi apokalyptischen Zeitalter. Phänomene wie z.b. Umweltverschmutzung, Wegwerfmentalität, atomisierte globale gesellschaftliche Probleme, ungerechte Verteilung von Ressourcen, Raubbau an der Natur, selbstzerstörerische Internetchallenges, Aufmerksamkeitsüberreizungen durch virtuelle Medien, Plastikmüll oder Klimaerwärmung erzeugen ein Szenario, deren Grundmotive meines Erachtens bereits in Dürers Grafikserie der Apokalypse abgebildet sind.“ Sascha Boldt


Melancholie ist ein Beständiger Begleiter von Jugendlichen; die Zeit zwischen Kind und Erwachsenwerden ist ein sensibler Moment, den man vielleicht mit der Künstlerischen Praxis vergleichen kann, die Albrecht Dürer in Melancholia auf den Punkt bringt. Die Zeiten sind heute andere, auf Melancholie trifft Entfremdung- durch die 'Kuratoren' der Bluewhalechallange, die ihren Teil dazu beitragen die Melancholie in eine Todessehnsucht zu transformieren.“ Ann Schomburg


PRESS





http://www.ndr.de/kultur/kunst/niedersachsen/Duerer-in-Osnabrueck-neu-entdecken,duerer128.html

https://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/925226/duerer-ich-ausstellung-in-osnabrueck?utm_campaign=Artikel_teilen&utm_medium=Link&utm_source=Facebook

https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/910311/kulturgeschichtliches-museum-hat-ein-duerer-labor

8 for infinity

Ann Schomburg 





I Am A Whale (2017)

Materialangabe: Melancholie auf Leinwand, 200x300cm

Material: Melancholi on canvas, 200x300 cm

 

Die Bildcollage »I Am A Whale« ist ein Portrait und Mahnmal zeitgenössischer Melancholie. 2017 hatten sich einzelne Teenager in Chatforen für Suizidgefährdete einer Art Challenge anvertraut. Zunächst wohl nur eine Legende, dann jedoch Realität, wurden sie im Zuge der sogenannten »Blue Whale Challenge« von kriminellen Moderatoren an 50 aufeinanderfolgenden Tagen zu verschiedenen Handlungen angestiftet und schließlich in den Suizid geleitet. Unter dem Hashtag #curatorfindme hatten sich die KandidatInnen des tödlichen Spiels im Internet als InteressentInnen geflaggt. 

 

EN

 

The collage "I Am A Whale" is a portrait and memorial of contemporary melancholy. In 2017 some a number of teenagers had entrusted themselves with a kind of challenge in chat forums for suicide victimsrisk patients. Initially only a legend, but then reality, they were on 50 consecutive days incited to various actions by criminal moderators on 50 consecutive days in the course of the so-called "Blue Whale Challenge". and finally Eventually, they were led into suicide. Under the hashtag #curatorfindme, the candidates of the deadly game on the Internet had flagged themselves as interested parties.


Sascha Boldt, Alexander Skorobogatov, Ann Schomburg





Ann Schomburg, Minor Alexander, Christoph Neumann




1.4.17

Blowjob, Performance & Ausstellungsinstallation Imaginary snowclouddiving 2017

Blowjob & Imaginary Snowclouddiving, A performance and installation in the hybrid space between reality and facebook.

DE

Clickbaits ködern tagtäglich die Aufmerksamkeit von Nutzerinnen im Internet. Nicht selten simulieren sie dabei skandalöse Inhalte und tatsächliche Sensationen. Anlässlich einer Ausstellungseröffnung im Kasseler Regierungspräsidium hatte Schomburg 2017 einen eigenen Köder ausgeworfen und zu einer Blowjob-Performance geladen. Die anwesenden Vertreter der Presse waren ihrer Ankündigung zunächst neugierig gefolgt und fanden die Künstlerin schließlich beim Aufblasen eines großformatigen Schwimmtiers vor. Das Motiv der Badeinsel, ein Einhorn, verbindet dabei die Selbstdarstellung junger Frauen im Internet, welche sich dort an der Seite des Spielzeuges als attraktiv und abenteuerlustig auszeichnen, mit älteren Mythologien. In der Fantasy-Erzählung »Das letzte Einhorn« beispielsweise begegnet eine allein unter Männern in der Wildnis lebende Räuberin dem zauberhaften Tier und verhandelt an seiner Seite Reinheitsvorstellungen weiblicher Sexualität.


Clickbaits attract the attention of Internet users every day. They often simulate scandalous content and actual sensations. On the occasion of the opening of an exhibition opening in the Kassel Regional Council in 2017, Schomburg cast his her own bait in 2017 and invited to a blowjob performance. The present representatives of the press who were present had followed her announcement curiously at first and finally found the artist blowing up a large-format floating animal. The motif of Tthe bathing island, is formed as a unicorn.,This combines the self-portrayal of young women distinguishing themselves as attractive and adventurous at the side of a toy ion the iInternet, who distinguish themselves as attractive and adventurous on the side of the toy, with significantly older mythologies. In the fantasy narrative "The Last Unicorn,", for example, a female robber living alone among men in the wilderness encounters the magical animal and negotiates purity ideas of female purity and sexuality at its side.



VIDEO:










Imaginary snowclouddiving:

Mit Arbeiten von: Emma Adler, Minor Alexander, Sascha Boldt, Stefan Ewald, Annika Glass / Miguel Wysocki, Patricia Lambertus, Kati Liebert, Iris Musolf, Hans Petri, Julia Charlotte Richter, Schaum und Rausch, Ann Schomburg, Vincent Rischer, Jonny Star



Imaginary Snowclouddiving (2017)

Materialangabe: collective art

 

Die MitarbeiterInnen des Regierungspräsidiums Kassel wählen auf dem Rundgang der Universität Kassel jährlich ihre Favoriten für die „Interventionen“ aus, einer Kunstausstellung in den Fluren ihres Gebäudes. Zur Documenta 2017 wurde dieses Prinzip verändert und der Ausstellungsplatz ein herausragende Alumni  der Universität Kassel vergeben. Ann Schomburg entschied sich ‚ihren’ Ausstellungsplatz in einer kollektiven Geste an ihre KollegInnen weiterzugeben. Sie fügten ihre Arbeit mit Werken von 14 weiteren KünstlerInnen zusammen. Damit kommentierte Schomburg nicht nur den Druck des Wettbewerbs, sondern auch das politikstrategische Kalkül derlei gönnerischer Ausstellungseinladungen. Mit einem weiteren Detail der Wandinstallation verschärfte die Künstlerin diese Kritik: In einer jovialen Geste setzte Schomburg den in der Gruppenausstellung unterrepräsentierten männlichen Künstlern mit einzelnen, leeren Bildrahmen aus Klebeband ein Denkmal. Die Reaktion des Veranstalters, der bald in die Werkauswahl eingriff,  ist ein relevanter Teil der Arbeit und in ihre Dokumentation eingeflossen.

 

Zeichen: 1093

 

Mit Arbeiten von:

Emma Adler, Minor Alexander, Sascha Boldt, Stefan Ewald, Annika Glass / Miguel Wysocki, Patricia Lambertus, Kati Liebert, Iris Musolf, Hans Petri, Julia Charlotte Richter, Schaum und Rausch, Ann Schomburg, Vincent Rischer, Jonny Star

 

Every year on the tour of the University of Kassel, the staff of the Kassel Regional Council selects their favourites for the "Interventions", an art exhibition in the corridors of their building. For Documenta 2017, this principlethe concept was changed and the exhibition space was given to an outstanding alumni of the University of Kassel. Ann Schomburg decided to pass on 'her' exhibition space to her colleagues in a collective gesture. They She combined their her work with works by 14 other artists. Schomburg thus commented not only on the pressure of the competition, but also on the political and-strategic calculation of such patronizing exhibition invitations. With Aanother detail of the wall installation, the artist intensified this the artist’s criticism: in a jovial gesture, Schomburg set a monument to the group exhibition’s the underrepresented male artists underrepresented in the group exhibition with by adding individual, empty picture frames made of adhesive tape. The reaction of the organizer, who soon intervened in the selection of works, is a relevant part of the work and has become a part offlowed into its documentation.

 

With works by

Emma Adler, Minor Alexander, Sascha Boldt, Stefan Ewald, Annika Glass / Miguel Wysocki, Patricia Lambertus, Kati Liebert, Iris Musolf, Hans Petri, Julia Charlotte Richter, Schaum und Rausch, Ann Schomburg, Vincent Rischer, Jonny Star







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(friendlist unfortunally filled up)










Press:

https://www.lokalo24.de/lokales/kassel/porno-alarm-regierungspraesidium-kassel-8216653.html


https://www.youtube.com/watch?v=aCqI6e1ciko